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Die 24 Gesetze der Verführung: Ein Joost-Elffers-Buch

Die 24 Gesetze der Verführung: Ein Joost-Elffers-Buch

Quelle: Amazon

ISBN: 3423340819
EAN: 9783423340816
Herausgeber: Deutscher Taschenbuch Verlag

15,00 EUR
inkl. gesetzl. MwSt, ggf. zzgl. Versandkosten Direkt zum Shop

Features

Beschreibung

Charme, das wissen wir von Albert Camus, bedeutet "die Möglichkeit, ein Ja als Antwort zu bekommen, ohne zuvor eine deutliche Frage gestellt zu haben". Wie genau aber nun macht man das, und: Wie erhält man ein Ja vielleicht auch auf eine ganz konkrete Frage? Den Schlüssel dazu liefert Robert Greene, der mit Die 24 Gesetze der Verführung eine ebenso lehrreiche wie amüsante Fortsetzung seines Bestsellers Power. Die 48 Gesetze der Macht vorgelegt hat.

Eine hinreichende Antwort auf die oben gestellten Fragen liefert Greene bei genauerer Betrachtung in jedem einzelnen Kapitel. Im Grunde jedoch läuft die Kunst der Verführung auf eine Fertigkeit zu, die wesentlich ist für den Typus des Charmeurs, weshalb die Ratschläge des Autors an den, der das Handwerk eines solchen erlernen will, vielleicht in das Zentrum der Verführungskunst führt: "Lullen Sie Ihre Opfer ein. Der Charme funktioniert wie das Pendel des Hypnotiseurs: Je entspannter die Zielperson ist, desto leichter ist ihr Wille zu beugen -- oder zu brechen. Damit sich ihr Opfer wohl fühlt, müssen Sie ihm den Spiegel vorhalten, sich seinen Launen anpassen. Menschen sind Narzissten: Sie fühlen sich zu denen hingezogen, die ihnen am ähnlichsten sind. Tun Sie so, als würden Sie ihre Ansichten und Werte teilen, ihre Geisteshaltung verstehen, und sie werden Ihrem Zauber verfallen."

Diese und unzählige andere anthropologische Grundeinsichten finden sich schon in den ersten Kapiteln dieses schönen Vademekums. Den 24 Gesetzen der Verführung selbst hat der Autor nämlich, sozusagen als Prolegomena der Verführungskunst, Typologien sowohl der verführerischen Charaktere sowie des Anti-Verführers (ganz wichtig!) als auch der "Opfer der Verführung" vorangestellt. Und man muss sagen: Jedes einzelne Kapitel, ja jeder einzelne Absatz hält für Verführungslehrlinge eminente Offenbarungen bereit, von denen eine einzige bereits hinreichen sollte, einen Verführungsversuch zu einem glücklichen Ende zu führen. In diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit verdient die Opfer-Typologie, weil bei der Verführung ebenso wie im Kriege die richtige Strategie auf den jeweiligen "Feind" abgestimmt werden muss.

Wer die ersten Kapitel aufmerksam studiert hat, dem dienen die eigentlich titelgebenden 24 Gesetze der Verführung eigentlich nur noch zur Perfektionierung der auf seine besonderen Talente (und das jeweilige "Opfer") abgestimmte Verführungsstrategie. Kurzum: Ein profund-amüsantes Kompendium der vielleicht schönsten aller Künste, das Beleg ist dafür, dass Robert Greene ganz offensichtlich seinen mit Power eingeschlagenen Weg unbeirrt weiterzugehen gedenkt. Wir haben nichts dagegen! --Andreas Vierecke

 

Bilder

Die 24 Gesetze der Verführung: Ein Joost-Elffers-Buch
 

Kunden Meinungen

Mein "Jäger"..

Datum:28.08.2010 - Rating: 1/5

benutzt das Buch gerade, um mich zu "verführen".
Im Moment zerstört es alles an Vertrauen.

Kontraproduktiv.

Im Krieg und in der Liebe...

Datum:09.04.2010 - Rating: 4/5

"All is fair in love and war", so sagt ein altes Sprichwort: Im Krieg und in der Liebe sei alles erlaubt. Liest man nur das Vorwort des populären Ratgebers "Die 24 Gesetze der Verführung" von Robert Greene, bekommt man den Eindruck, dies ist sein Programm. Vom "Kampf um die Macht" ist da die Rede, von "Verführung als weiblicher Variante der Kriegführung", von der "Perspektive des Kriegers", die ein Verführer einnehmen müsse, auch davon, ein Opfer "in die Irre [zu] führen", bis es schließlich durch den sexuellen Akt "weiter versklavt" werde. Das Sprichwort und Greenes martialische Metaphorik implizieren eine Art wesenhafte Verbindung von Liebe und Krieg: sie könnte darin bestehen, daß beide sich schlecht unter herkömmlichen moralischen Kategorien verhandeln lassen " indem beide scheinbar eine Art Verkehrung der Welt mit sich bringen. Zumindest könnte man sagen: einiges ist im Bereich der Partnerwerbung erlaubt, was in der Normalkommunikation verboten ist. Greene geht soweit, zu behaupten, als Verführte (also Verliebte) "verlieren [wir] die Fähigkeit des logischen Denkens und verhalten uns auf mancherlei Weise so irrational, wie wir es sonst nie tun würden" " der Verführer solle diesen Zustand induzieren. Verführung sei schließlich "eine Form der Täuschung", und "Verführer [scheren] sich nicht um die Meinung anderer Menschen".

Greene's Ratgeber ist kurzweilig, interessant und voller Einsichten. Für denjenigen allerdings, der Seduktion als Phänomen innerhalb sozialer Systeme versteht - also wissen will, was die speziellen Voraussetzungen sind, die einer Kommunikation, die auf seduktiv-persuasive Beeinflussung abzielt, zugrunde liegen - ist sein kriegerisch-manipulativer Ansatz von beschränktem Nutzen. Trotzdem - die Typologie der Verführer und seiner Opfer ist in mehrerlei Hinsicht aufschlussreich.

Bin mir unschlüssig

Datum:27.11.2009 - Rating: 3/5

Ich muss zugeben, dass ich mir anfänglich mehr von den Buch versprochen habe, bzw. es mir anders vorgestellt habe.
Greene geht am Anfang auf die unterschiedlichen Typen der Verführer ein. Dies macht er jedoch so ausgiebig, dass sich dieses Thema ziemlich hinzieht. Die eigentlichen Gesetze sind relativ gut gelungen und man kann sich gute Tipps, davon ableiten, die aber auch teilweise nur ziemlich wage in dem Buch drinstehen.
Fazit: Nicht der perfekte Ratgeber, aber ein durchaus lehrreiches Buch

Aufwändig und aufschlussreich!

Datum:26.11.2009 - Rating: 5/5

Tolles und aufwändiges Buch zum Thema Verführung.
Historische Beispiele veranschaulichen noch einmal die spezifischen Verführungstechniken, man bekommt Lust, alles nachzumachen. Letztendlich sind diese Methoden und Taktiken aber auch nur Spielchen - für eine ernsthafte Beziehung nicht unbedingt geeignet. Trotzdem super Buch und dafür 5 Sterne!

" Du weißt, was Charme bedeutet: die Möglichkeit ein ja als Antwort zu bekommen, ohne zuvor eine deutliche Frage gestellt zu

Datum:29.09.2009 - Rating: 5/5

haben." ( Zitat: Camus)

Wie schützt man sich vor Verführern in der Liebe, in der Politik und in der Wirtschaft?

Robert Greene dokumentiert anhand von 24 Gesetzen, wie Verführung funktioniert und wartet diesbezüglich mit vielen Beispielen aus der Geschichte auf.

Im ersten Teil seines sehr erhellenden Buches lotet er verführerische Charaktere aus. Zu diesen zählen: die Sirenen, der Weiberheld, die Traumfrauen und Traummänner, die Dandys, die Natürlichen, die Koketten, die Charmeure, die Charismatiker, die Stars und die Antiverführer. Übrigens ist die Gabe, Befriedigung hinauszuzögern die ultimative Verführungskunst, weil das Opfer auf diese Weise zum Sklaven wird.

Alsdann werden die 18 Typen der Verführung skizziert. Es handelt sich hierbei um: Bekehrte Weiberhelden und Sirenen, verhätschelte Königskinder, die neuen Prüden, die enttäuschten Stars, die Novizen, die Eroberer, die Exotik-Fetischisten, die Katastrophenköniginnen, die Schönheit, das alternde Baby, erfahrene Lebemänner, Idolanbeter, die Sinnlichen, die einsamen Führer und das fließende Geschlecht. Jedes dieser Opfer hat eine wunde Stelle, an der man die Daumenschraube der Verführung ansetzen kann. Diese Schwächen werden im Einzelnen genau beschrieben.

Wie Verführung funktioniert wird, im zweiten Teil des Buches ausführlich erklärt. So liest man im Gesetz Nr. 7: "Dringen Sie in den Geist des Opfers ein". Bemerkt man, dass aufgrund der Verhaltensmuster Dritter der eigene Narzissmus zum Klingen gebracht wird, ist Vorsicht angesagt. Achte man darauf, ob ein Verführer durch Worte Konfusion zu säen sucht und überdenke, welchen eigentlichen Zweck Schmeicheleien haben könnten. Wer einen Dritten isolieren möchte, führt nichts Gutes im Schilde. Wer verführen möchte, will letztlich Macht über den Verführten gewinnen.

Sich mit den Strategien von Verführern auseinanderzusetzen, schützt vor Niedergeschlagenheit und Enttäuschung. Entscheiden Sie selbst, wie und wann Sie sich beeinflussen lassen wollen. Dies ist durchaus möglich, wenn Sie die Machenschaften von Verführern zu durchschauen lernen. Dieses Buch hilft Ihnen dabei.

 

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